Unser erstes Schwer­punkt-Heft widmet sich Korruption

Auf 32 Seiten geht es um Korruption. Um die Konsequenzen, um die Ursachen. Aber auch um Lösungen.

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Korruption hat viele Namen. Vor allem in Österreich. Denn Korruption ist einfach ein zu hartes Wort in unserer Kultur. Niemand spricht es gern aus und es braucht schon einiges, um sie jemandem zu unterstellen – nicht mal die eine oder andere Handlung wird als solche benannt.

Das macht es schwer, vieles, das in unserem Land passiert, auch offen anzusprechen und zu thematisieren. Vor allem weil dabei naturgemäß mächtige Menschen oder wichtige Amtsträger:innen involviert sind, denen man nichts unterstellen will, bzw. man will sich keine Probleme einhandeln, weil man ja nicht genau weiß, was man – schon rein rechtlich – sagen darf und was nicht. Dennoch ist es umso wichtiger, über Korruption zu sprechen und all die Formen, in denen sie passiert. Im Kleinen wie im Großen. Denn Korruption passiert ohnehin heimlich und wird nur größer, wenn man darüber schweigt.

Unser einseitiges Heft zur Korruption.

Unser doppelseitiges Heft zur Korruption.

Damit man gut darüber reden kann, haben wir dieses Heft gemacht. Die erste gedruckte Schwerpunktausgabe unseres recht jungen Demokratiemagazins ResPublica will das Thema verständlich aufbereiten, um darüber sprechen zu können. Mit Freund:innen und Kolleg:innen, Schüler:innen und Student:innen, mit den eigenen Kindern oder den eigenen Eltern. Denn es ist wichtig, Korruption zu benennen, wenn man sie liest, um Korruption zu erkennen, wenn
man sie sieht.

Darum haben wir dieses Heft gemacht. Wir wollen darin niemanden strafrechtlich beschuldigen, anklagen oder gar verurteilen. Wir wollen darin über die Dinge reden, über die man reden muss. Um tun zu können, was es braucht, damit diese Dinge nicht mehr passieren.

Wir freuen uns, wenn wir Sie mit dieser Schwerpunktausgabe dabei unterstützen können, das Thema aufzugreifen und zu besprechen.